
Raum | 3076c |
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Sprechstunde | Donnerstag 10.00 - 11.30 Uhr |
Mitarbeiterin | |
Mitglied des Senats
In diesem Dokument finden Sie Hinweise:
Leitfaden für Bachelorarbeiten
außerdem:
Leitfaden der FHP für einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch
BASA Präsenz:
Multidisziplinäre Einführung: Inklusion/Exklusion (in Modul 4)
Ausgrenzungs- und Intergrationsprozesse werden am Besipiel des Umgangs mit Zuwanderung veranschaulicht. Phänomene wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie, Antisemitismus, Antiziganismus und Ethnozentrismus werden betrachtet. Ihnen werden Konzepte von Akkulturation, Integration, interkultureller Kommunikation und Multikulturalismus gegenübergestellt. Leistungsnachweis: Hausarbeit und regelmäßige Teilnahme.
Werkstatt "Migration" (Modul 1)
Die Arbeit mit Zugewanderten beziehungsweise Menschen mit Migrationshintergrund ist ein zunehmend bedeutendes Handlungsfeld Sozialer Arbeit. Intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Biographien und Lebenswelten in der Vielzahl ihrer Facetten ermöglichen Zugang, Interesse und Kompetenz.
Menschen, Migrationen, Memorien - welche historischen Migrationsbewegungen verbergen sich hinter der Geschichte von Familien?
(möglich in Modul 9 oder 13)
Ziel dieses zweisemestrigen Seminars ist die Erforschung migrationshistorischer Zusammenhänge anhand familiengeschichtlicher und biographischer Hintergründe der Teilnehmenden. Beispiele könnten sein: protestantische Glaubensflüchtlinge, Auswanderung nach Amerika, Zuwanderung polnischsprachiger Industriearbeiter, Zwangsumsiedlung, Deportation, Flucht und Vertreibung im Kontext des Zweiten Weltkriegs, Arbeitsmigration von Gastarbeitern in die BRD und Vertragsarbeitnehmern in die DDR sowie Kontingentflüchtlinge, Asylsuchende und Aussiedler.
Wissenschaftliches Handwerkszeug wie die quellenkritische Interpretation von Archivalien, die Auswertung persönlicher Dokumente, Literatur und digitaler Medien, Interviews mit Zeitzeug(inn)en wird zum Einsatz kommen, um die Verwobenheit von Lebensgeschichten und historischen Ereignissen interdisziplinär zu erarbeiten und darzustellen.
Ziel einer solchen Kombination sozialwissenschaftlicher und archivwissenschaftlicher Methoden ist die besondere Förderung individuellen, interessegeleiteten, forschenden Lernens.
Interdisziplinäre 'Interflex'-Veranstaltung mit Prof. Dr. Susanne Freund (Fachbereich Informationwissenschaften)
Offen:
Berlin - Stadt mit Migrationshintergrund (Blockseminar, zwei Wochenendtermine; gemeinsam mit Elisabeth Kirndörfer)
Rund ein Viertel der in Berlin lebenden Menschen hat einen Migrationshintergrund. Diese Tatsache wird seit einigen Jahren durch Politik und Medien auf verschiedenste Weise in Szene gesetzt: Mal erscheint die „Einwanderungsstadt BĘŘŁŸÑ“ als Multikulti-Eldorado, mal als zerklüftete und zersplitterte Metropole der Parallelgesellschaften und Ghettos. In dieser Lehrveranstaltung werden wir uns mit Berlins – insbesondere ethnischer – Vielfalt befassen und vor Ort historische und aktuelle Lebenswelten und Milieus erkunden und reflektieren. Leistungsnachweis: durchgängige, aktive Teilnahme.
BASA Online:
Spezifische Methoden der Sozialen Arbeit (Interkulturelle Kompetenz/Umgang mit Diversität) (P5)
Sozialpolitik und Soziale Arbeit in Europa (O17)
BABEK:
Beschäftigung mit sozialer, kultureller Umwelt, verschiedenen Ethnien (in Modul 15)
Arbeit mit Familien mit unterschiedlichem sozialem, kulturellem und ethnischem Hintergrund ist eine Querschnittsaufgabe. Historisches, kulturelles, rechtliches und politisches Hintergrundwissen ist zu erarbeiten; Selbstreflexion und Aufgeschlossenheit sowie die intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Biographien und Lebenswelten in einer Vielzahl an Facetten ermöglichen einen Zugang und schaffen interkulturelle Kompetenz und Unbefangenheit. Leistungsnachweis: Präsentation und regelmäßige Teilnahme
2000 Promotion am Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität, Berlin
1978-1986 Studium Amerikanistik/Kulturanthropologie, Soziologie und Islamwissenschaften an der Ludwig-Maximilian-Universität, München, der Boston University und der Freien Universität, Berlin
NaFög und Fulbright Stipendiatin
Umfangreiche Auslandserfahrung, diverse Fremdsprachen
seit 2009 Fachhochschule Potsdam, Professorin für Politische Wisssenschaften am Fachbereich Sozialwesen
2008 Fachhochschule Potsdam, Lehrbeautragte
2004-2008 Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projektbüro der German-Jordanian University und Prorektorat für Studium und Lehre (Internationalisierung und Qualitätsmanagement), Lehrbeauftragte
1996-2004 freiberufliche Tätigkeiten im interkulturellen Bereich u.a. Deutscher Bundestag, Bezirksamt Berlin Kreuzberg-Friedrichshain, internationale gemeinnützige Träger und Forschungseinrichtungen
1990-1996 Arbeiterwohlfahrt Berlin und Brandenburg, leitende und geschäftsführende Positionen (Flüchtlingsberatung, zentrale Verwaltung, Tochterunternehmen Jugendarbeit)
1986-1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Migrationsforschungsprojekten und Referentin am Griechischen Generalkonsulat in Berlin
1983 -1986 Sozialbetreuerin für Jugendliche mit Migrationshintergrund, Reiseleiterin Mittel- und Osteuropa
Auszüge:
Leitfaden für das Auslandsjahr in Deutschland. Deutsch-Jordanische Hochschule Amman (Hg.), o.O. 2009.
Kurdische Flüchtlinge in West- und Mitteleuropa seit dem späten 20. Zwanzigsten Jahrhundert, in: Klaus J. Bade/Pieter C. Emmer/Leo Lucassen/Jochen Oltmer (Hg.), Enzyklopädie Migration in Europa. Paderborn, 2007. (Englische Ausgabe: Cambridge, im Erscheinen).
Die kurdische Diaspora in Europa, in: Stephan Conermann/Geoffrey Haig (Hg.), Die Kurden – Studien zu ihrer Sprache, Geschichte und Kultur. Hamburg, 2004.
Kurds in Germany, in: Melvin Ember/Carol R. Ember/Ian Skoggard (Hg.), Encyclopedia of Diasporas: Immigrant Cultures Around the World. New York, 2004.
Helsinki – Kopenhagen – Diyarbakir: Der Annäherungsprozess der Türkei an die Europäische Union, in: Kurdische Studien 2 (2002) 2.
Dimensionen kurdischen Lebens in Deutschland, in: Deutscher Caritasverband e.V. (Hg.), Sozialarbeit mit Migrantinnen und Migranten aus der Türkei. Freiburg, 2002.
Kurden in Europa: Ethnizität und Diaspora. Münster, 2001. Zugleich: 2000 Dissertation Freie Universität.
Die kurdischen Juden in Israel, in: Jahrbuch für Vergleichende Sozialforschung 1987/88. Berlin, 1990.
Akkulturation von Einwanderern in der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika, Magisterarbeit, Zentralinstitut John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien 1986
Letzte Änderung: 02.05.2012 ›Prof. Dr. Birgit Ammann ›Impressum ›Sitemap
